Rauchen aufhören: Tag 13

January 21, 2005 on 11:07 pm | In Nicht-Rauchen... | 1 Comment

Keine besonderen Vorkommnisse am heutigen Tag. Es ist ein Tag wie jeder andere am Ende einer Raucher-Karriere. Apropos… haben sie schon einmal einen Toten angefasst? Wenn sie ein starker Raucher sindl, brauchen Sie das nicht, aber als Bestatter brauchen Sie diese Fähigkeit schon.

Übrigens: Also, heute musste ich feststellen, dass ich offenbar besser schlafe, seit ich nicht mehr rauche. Haben Sie gewußt, dass man als Nichtraucher offenbar besser schläft? War ihnen das klar? Ich meine, solange sie nicht zu den Leuten gehören, die Schweißausbrüche bekommen, wenn sie 3 Stunden keine Zigaretten bekommen haben… schlafen Sie als Nichtraucher besser und schneller und effizienter.

Dass ich bei Schlafen an die Effektivität des im Schlaf verbrachten Stundenkontingents denke, läßt tiefe Einblicke darüber zu, wie und woran ich gerade wie intensiv arbeite. Resumierend kann ich sagen, dass ich in der vergangenen Woche sicher um etwa 10 - 14 Stunden weniger geschlafen habe, als in durchschnittlichen früheren Wochen und dass ich trotzdem um maximal 2 Stunden müder bin, als früher… also 8 - 12 Stunden wettgemacht habe.

Im Hinblick auf Winterdepression ist das nur auf eine einzige Möglichkeit zurückzuführen: Ich schlafe besser, seit ich nicht mehr rauche. Eine beachtliche Steigerung der Leistungsfähigkeit hat sich in den letzten zwei Wochen zugetragen… und naja… das stimmt zufällig mit einer anderen Sache überein, die in den letzten zwei Wochen war…

Rauchen aufhören: Tag 12

January 20, 2005 on 11:06 pm | In Nicht-Rauchen... | 18 Comments

Jetzt ist er praktisch geschafft, der 12. Tag ohne Rauchen. Also bald könnte man sagen, der 12. Tag mit etwas mehr Lebensqualität. Wenn’s im Job noch positiv wäre, würde ich das auch unterschreiben. Wenn man gerade zu einem Zeitpunkt mit dem Rauchen aufhört, wo sich im Job alles drunter und drüber bewegt und eine Katastrophe die andere jagd… hat man manchmal das Gefühl: Man sollte einfach wieder damit anfangen.

Es ist ja nun so: Man hört immer, dass Raucher, die das Rauchen aufhören, am Anfang - manche auch für längere Zeit - etwas angespannter sind als andere Menschen. Sie sind nervöser, reagieren heftiger auf Kritik, auf seitliche Bemerkungen… was auch immer. Wenn’s dann im Job mal drunter und drüber geht und einem praktisch jeder, der ein Stück Holz halten kann, das zwischen die Füsse wirft… dann hat man das Gefühl, dass es vielleicht an der eigenen Persönlichkeit liegt und man diese verändert hat.

So stimmt es aber nicht. Ich geniesse es. Du auch? *riech* :D

Rauchen aufhören: Tag 11

January 19, 2005 on 10:04 pm | In Nicht-Rauchen... | No Comments

Nachtrag, nach dem Tag.

Es ist… ähm… sagen wir: Es ist einfach. Es ist wirklich sehr einfach. Also dies ist ein Nachtrag und ich will auch gleich sagen, warum dies ein Nachtrag ist. Weil ich an dem Abend an dem ich diesen Eintrag eigentlich schreiben sollte, war ich mit drei Freunden in einer Bar. Alle drei rauchen. Wir haben viel getrunken. Ich habe nichts geraucht, ich glaub, das war sowas wie die Eichung.

Jetzt kann ich davon ausgehen, dass auch viel Alkohol und eine Umgebung von Rauchern nicht mehr dazu führt, dass ich selbst zu einer Zigarette greifen würde. Und das ist gut so, ich trau mich wieder raus… aus dem Büro. :) Nein, ganz im Ernst: Es ist natürlich schon wichtig, nicht bei der erstbesten Gelegenheit (und viel Alkohol in einer Bar und dann zu viert mit drei Rauchern an einem Tisch würde ich eine solche nennen…) wieder schwach zu werden.

Das wollte ich hier nur einmal loswerden. Rauchen aufhören ist in den ersten drei Tagen spannend und schwierig, am fünften Tag merkt man, dass es einfacher wird, aber jetzt… nach 11 Tagen… Pha!!!

Rauchen aufhören: Tag 10

January 18, 2005 on 10:03 pm | In Nicht-Rauchen... | No Comments

Ich bin gespannt, wann hier statt “Rauchen aufhören” die Überschrift “Nichtrauchen beginnen” stehen wird. Das Problem ist wahrscheinlich, dass ich mich immer noch als “Raucher” fühle… also irgendwie, als Raucher, der versucht davon loszukommen und auf die Zigaretten zu verzichten respektive diese abzulehnen. Bald werde ich damit beginnen Nichtraucher zu sein.

Das ist nämlich eigentlich etwas ganz anderes: Nichtraucher sein bedeutet nicht sich von Zigaretten fern zu halten, sondern es bedeutet darüber nicht mehr nachzudenken und als Nichtraucher ein Leben zu führen, als hätte man nie etwas davon erfahren, dass die Tabakindustrie eigentlich existiert und dass es Zigaretten gibt. Also so, als hätte man sich einfach nie dafür interessiert, so wie ich mich auch nicht dafür interessiere, dass man einen Autobus kaufen kann…

Zumindest so ähnlich stelle ich mir das vor. Es ist nun der Tag 10 meiner Nicht-Mehr-Raucher-Karriere und ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Ziemlich genau 236 Stunden oder anders gesagt… 14.160 Minuten ohne eine Zigarette zu rauchen. Langsam wird es wirklich einfach… ein lieber Freund hat mir gesagt, dass man etwa 3 Wochen braucht, bis das Gehirn sozusagen geschnallt hat, dass Zigaretten nicht nötig sind. Er hat selbst geraucht und raucht nicht mehr. Von einem anderen Freund habe ich gehört, dass die zweite Woche die schlimmste Woche ist und mein bester Freund… R. ist zum Beginn der zweiten Woche rückfällig geworden und ward seither wieder mit mehreren Packungen Marlboro in der Tasche gesehen.

Und ich? Tja, ich halte mutig mit und bin nun schon 10 Tage bei dem von mir selbst erfundenen Programm. Ich werde übrigens demnächst rückwirkende Blog-Einträge veröffentlichen… und zwar zu meinen Krawatten-Testergebnissen, welche mindestens so interessant sind, wie meine Nichtraucher-Tagebücher… also, liebe Kinder! Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heisst… “Sooo viele Stunden…” :)

Missunderstoods Blowproblematik…

January 18, 2005 on 7:58 pm | In Lady-Zone | 13 Comments

Hm… hier wird einmal ein echtes Problem angesprochen. Ich will es zwar nicht als Teil meines geplanten Open-Source-Buches verwenden, aber doch hier in meinem Tagebuch ansprechen: The BJ.

Missunderstood bringt es in ihrem Blog auf den Punkt. Aber nicht ganz zielgenau, wie ich finde. Also: Stellen wir ganz einfach einmal folgendes fest. Den meisten Männern gefällt ein Blowjob wohl. Weiters können wir getrost feststellen, dass es nicht viele Frauen gibt, die es ablehnen einen Blowjob zu machen, wie überhaupt der Oralverkehr wohl eher bei den Männern - sofern sich diese in die aktive Position begeben sollen - eher abgelehnt werden dürfte als bei Frauen.

Mich würde daher eher interessieren… wieviele Männer besorgen es ihrer Freundin oral? Und kommt mir bitte nicht mit dem “Fischgerücht”, das hat überhaupt nichts damit zu tun, wie der Fisch riecht, sondern nur damit, welche Geschmacksrichtung man bevorzugt und ob der Boiler momentan gut funktioniert… :)

Zurück zur Blowjob-Problematik, die bei missunderstood angesprochen wird: Sie will wissen, wieso die Spezies Mann das meiste Geld bei Prostituierten für einen Blowjob auf den Tisch legt, als ob es zuhause keinen Blowjob zu bekommen gäbe… und widerlegt dies dann auch klar und auch eine Abstimmung widerlegt es.

Ich will versuchen eine andere Antwort darauf zu finden: Also, es gibt da ein gewisses Manko an “Gleichberechtigung” beim Blowjob. Daher ist es genau dabei für viele Männer sicher leichter zu relaxen und sich dabei entsprechend zu entspannen und die Situation zu geniessen, wenn das jemand (!) tut, mit dem es keine so enge Verbindung gibt.

Wirklich verliebt zu sein und das Mädchen auf Händen zu tragen (sie zu verehren, zu vergöttern…) und sich dann von ihr einen blasen zu lassen, das geht sich nicht immer aus… ist emotional nicht so leicht zu verknüpfen. Die eigene Freundin, das ist ja auch die Frau mit der man vorhin zu Abend gegessen hat, vielleicht eine Zigarette geraucht hat, die man geküsst hat und dann ejakuliert man ihr in den Rachen? (Das muss nicht sein, aber die Vorstellung, dass das so sein kann ist zumindest damit verbunden…, völlig egal ob sie daraus dann einen “Handjob” in letzter Sekunde macht oder nicht…)

Ich sag es einmal so: Da gehört eigentlich einiges an “Abschaltvermögen” dazu und das kenne ich von mir selbst, dass das nicht immer einfach ist (war!). Und das ist wahrscheinlich der Grund, warum viele Geld bei einer Nutte auf den Tisch knallen um sich endlich einmal die “Nudel leersaugen zu lassen”. Seien wir doch ehrlich. Oder nicht?

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