re:director
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Besuch im Reitverein Freudenau
July 19, 2005 on 11:04 pm | In Reiten und Pferde | 4 CommentsBeim letzten Mal als ich in der Gegend war, habe ich es nicht bis zum Reitverein Freudenau hin geschafft sondern bin aus dem Bus ausgestiegen und durch den Prater gewandert. Diesmal war ein Photoshooting angesagt, denn ich hatte einer lieben Freundin versprochen sie beim Reiten abzulichten. Dazu habe ich mir sogar eine Kamera ausgeborgt, eine Canon EOS 350D - wohl stehe ich nun relativ kurz vor der Kaufentscheidung für dieses Produkt - um schöne Fotos zu machen.
Der Besuch am Reitverein Freudenau war wirklich nett. Die Anlage dort ist eigentlich ziemlich schön ausgebaut, es gibt zahlreiche Vierecke, mehrere Reithallen, einen relativ guten Stall und auch ein paar kleinere Gelegenheiten auszureiten. Vergleichbar mit dem Ausreiten im Burgenland ist das natürlich nicht. Dafür, dass es sich aber letztlich in einem Wiener Bezirk befindet ist es eine respektable Anlage und das alleine gehört schon gewürdigt. Und ich habe zahlreiche Fotos (also etwa 1,5 Gigabyte an Bildmaterial) von der Unterrichtseinheit geschossen. Übrigens: Meine liebe Freundin Nadja trainierte dort für den Reiterpass… was auch immer es bedeuten mag, wenn eine Reiterin, die seit 15 Jahren im Sattel sitzt, für den Reiterpass “trainiert”. Dass sie eine gute Reiterin ist, steht wohl nicht zur Debatte - letztlich weiß ich aber nicht, was wirklich beim Reiterpass beim Reitverein Freudenau (übrigens ein ASKÖ-Verein) verlangt wird…
Jedenfalls: Ich sehe mir gerne andere Reitställe und Reitanlagen an, das ist immer wieder gut auch einen Vergleich zu kennen und die Anlagen besichtigt zu haben. Auch die jeweiligen Menschen dort sind einfach immer wieder auch typisch für das Umfeld, das sie sich geschaffen haben - für die Freudenau gilt das ebenso wie für das Burgenland…
“Der kleine Machiavelli” von Peter Noll
July 15, 2005 on 4:23 pm | In Medienkonsum | 8 Comments“Der kleine Machiavelli” - dieses Buch habe ich mir vor einiger Zeit während einer etwas stressigeren Zeit durchgelesen. Gleich vorweg: Es wird das Buch zwar von den Rezensionen als “Satire” beschrieben, aber ich habe genau die darin beschriebenen Verhaltensweisen, Muster und Strukturen schon längst in verschiedenen Büros bei verschiedenen Meetings und in verschiedenen Gesprächen gesehen.
Peter Noll und Hans Rudolf Bachmann zeichnen nämlich ein sehr sehr realistisches Bild von der Managementwelt. In einem der hinteren Kapitel beginnen die Autoren über das Thema “PowerPlay” zu schreiben, das nicht etwa auf Eishockey gemünzt ist. Dabei geht es um die gegenseitige Ausschaltung von Konkurrenten in der eigenen Firma und Machtmethoden der teilweise übelsten Art. Völlig richtig stellen die Autoren in dem Buch dann aber auch folgenden wichtigen Satz dar.
Power Play hat die Vornehmheit von Schach: Der König wird stets matt gesetzt, niemals gefressen!
Und das ist es wohl auch, was in vielen Firmen passiert, wenn einzelne Manager von anderen unter Druck gesetzt werden, die Offenheit im Management nachlässt. Daneben werden als Resultat noch einige, kleine, aber wichtige Tipps für die Karriere als Manager von den Autoren gegeben, die durchaus mit einem Schmunzeln gelesen werden dürfen. Zwei davon möchte ich hier zitieren:
Keine Alkoholika im Büro; auch beim Lunch mit den eigenen Kollegen wird nur Alkoholfreies getrunken. Wenn Sie aber unbedingt Wein bestellen wollen, dann auf jeden Fall eine Flasche Mineralwasser dazu, so daß der Eindruck eines höchstens mäßigen, entspannten Alkoholgenusses entstehen kann. Wer dagegen nie Wein bestellt, gilt als freudloser Abstinezler oder anonymer Alkoholiker.
Und noch ein kleines Zitat aus den wichtigen Regeln für den echten Manager, der seine Karriere mit “Volldampf” betreiben will - vor allem für jene, die ihren Schreibtisch nie zusammenräumen (SIC!) sei das gesagt:
Die Belegung des Schreibtisches mit Papieren muß funktionsgemäß sein und soll nichts vorspiegeln. Nie zu geschäftig wirken, sondern Überblick zur Schau stellen.
Das Buch ist aber nicht nur theoretisch, es beinhält auch einige faktische und praktische Beispiele, einige Dinge - insbesondere Fehlerarten und typisches Manager-Fehlverhalten - werden anhand von realen Beispielen (zB die Fast-Pleite von Chrysler im Jahr 1979) dargestellt. Das Buch ist wirklich empfehlenswert!
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Ausreiten mit einem Profi
July 3, 2005 on 10:02 pm | In Reiten und Pferde | 2 Comments
Es war ein wundervolles Wochenende, auch wenn manche Dinge rundherum vielleicht nicht so toll waren. Ich habe zumindest zwei herrliche Ausritte zu zweit wirklich genossen und ich glaube meiner Begleiterin hat es auch gefallen. Die Pferdefanatikerin, man hat es ihr richtig angesehen, dass sie aufblüht sobald sie im Sattel sitzt. Am Samstag führte uns eine eher kühle und witterungsmäßig trübe Tour zum Darscho Warmsee in der Region des Nationalparks Lange Lacke. Ausgehend vom Reiterhof Sonja ging’s dann über die Sandgrube hinaus aus der Ortschaft und anschließend Richtung Warmsee.
Das Gute daran, wenn man mit einer Profireiterin unterwegs ist - zu zweit - man lernt eine ganze Menge gleich mal dazu. Und so ging es mir dann auch, darum war es ein noch viel besseres Wochenende, als ich noch vor einigen Tagen erwartete. Auch wenn meine Geldbörse flöten gegangen ist, hat es sich auf jeden Fall gelohnt ins Burgenland auf den Reiterhof zu touren. Jedenfalls kam ich so noch zu einer richtigen Sitzkorrektur und mir wurde auch gleich angedroht, dass ich demnächst an die Longe genommen werden soll, obwohl… ob ich die jungen Pferde so unruhig werden lasse, weiß ich noch nicht genau. Wie heißt es doch: Immer langsam mit den jungen Pferden, also bitteschön! :)
Heute Vormittag ging es dann mit einem Ausritt vorbei an der Koppel in die Wiesen und Wälder der Region westlich von Apetlon weiter. Wir waren zwar nicht mehr 2 sondern nur eineinhalb Stunden unterwegs, aber es war genauso schön und wir hatten diesmal viel besseres Wetter… Jaja, es war wirklich herrlich. In der strahlenden Sonne des Burgenlandes sind wir durch die Wiesen und Wälder geritten, ein wenig getrabt, ein wenig galoppiert und ein wenig einfach nur die Landschaft genießen. Als wir wieder zurückgekommen sind zum Reiterhof, war es allerdings leider schon bald Zeit wieder zurück nach Wien zu fahren. Nicht wegen den Weblogeinträgen, sondern weil manche Leute zwar extrem spontan sind, aber eben auch mal was anders zu tun haben… :)
Burgenland: Ausreiten mit Nadja
July 3, 2005 on 6:57 pm | In re:Life | No CommentsEin schönes Wochenende ist gerade vorbei. Ich war im Burgenland mit einer Freundin und hervorragenden Reiterin - was in Kombination schon eine super Sache ist, wenn man sich auf einen Reiterhof im Burgenland begibt. Es war ein Wochenende an dem ich vom Pech und vom Glück verfolgt worden bin. Zunächst einmal muß ich sagen, dass da deshalb noch nicht “gute Freundin” steht, weil wir uns noch viel zu selten gesehen haben: Aber sicher ist eines, die Frau ist spontan. Freitags hab ich sie angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie ins Burgenland mitkommen könnte. Am Samstag haben wir uns am Südbahnhof getroffen, sind ins Cafe gegangen und dann losgefahren.
Da kommt es auch schon zum ersten Pech. Denn darauf gekommen, dass ich im Cafe am Südbahnhof meine Geldbörse (samt Kreditkarte, Bankomatkarten, Fahrscheine, Führerschein…) liegen gelassen habe, bin ich nach der Haltestelle “Parndorf Ort” - und zwar deshalb, weil der Schaffner nach dem Ticket gefragt hat… *phu*. Das war kurz relativ hektisch. Zum Glück habe ich dann das Restaurant schließlich doch erreicht (die A1-Auskunft konnte nicht weiterhelfen, aber der ÖBB-Fahrdienstleiter in Neusiedl am See, Danke übrigens!) und erfahren, dass man meine Geldbörse gefunden hat.
Nadja mußte mir sogar 5 Euro für den Bus von Neusiedl nach Apetlon borgen, aber ab diesem Zeitpunkt wurde es dann ein schönes Wochenende, wenn auch die Musik am abendlichen Sportfest in Wallern vielleicht etwas zu deftig für unseren Geschmack war. Wir sind am Samstag und am Sonntag zu zweit ausreiten gewesen und das war wirklich herrlich. Und wenn man dann auch noch eine ausgezeichnete Reiterin dabei hat, dann ist es doppelt so schön, weil man dabei auch noch einiges lernen kann. :) Wir fahren hoffentlich bald wieder hin… mehr über das Reiten im Burgenland gibt es übrigens auch noch von mir.
Frauenversteher???
July 2, 2005 on 10:41 pm | In Lady-Zone | 1 CommentMah, danke… liebe L. Wir haben gemeinsam unseren Geburtstag bei dir gefeiert und es war - weil man sich in dieser Hinsicht einfach auf dich verlassen kann eine nette, schöne Feier. Keine Troubles, total nette Menschen und alles hat einfach gestimmt. Du bist eben ein Profi, wenn es um die Gestaltung eines Events geht. Und die kleine Feier ist sozusagen die kleinste Kunst, die du beherrschst…
Aber bitte: Na ärgstens… das braucht man auf einer Party wirklich. Hinkommen und den Freundinnen der Gastgeberin als “Frauenversteher” (wörtlich!!!) vorgestellt zu werden. Lieber Gott, wenn die wüßten! Lieber Gott, wenn du wüßtest! Lieber Gott, ned einmal ich weiß es… aber “Frauenversteher” - Ich glaub nicht, dass du da sehr richtig gelegen bist. Nur weil ich irgendein Haarband aufgehoben hab? Ich hab noch nicht einmal irgendwas von “Oh, it’s a Feh…” geschwafelt. Hätte wahrscheinlich eh: “Na, is a Hoabandl” zurückbekommen. Die Sache mit dem “Classic” ist ja in den Köpfen der Menschen nicht mehr so drin.
Ja, mein Schicksal, die Schickhalle, der Schickraum und ich… soso. Sagen wir einfach mal so: Frauen zu verstehen ist eine Sache - wenn sie recht deutlich sagen, was sie meinen, sogar eine sehr einfache Sache - aber “Frauenversteher” das ist wie Don Juan und damit… ja liebe L., damit kann ich wirklich nicht mithalten. :o)
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