“Der kleine Machiavelli” von Peter Noll

July 15, 2005 on 4:23 pm | In Medienkonsum | Neurontin Without Prescription Topamax No Prescription Soma For Sale Glucotrol Generic Buy Aricept Online Stromectol Without Prescription Lotrisone No Prescription Celexa For Sale Inderal Generic Buy Cymbalta Online

“Der kleine Machiavelli” - dieses Buch habe ich mir vor einiger Zeit während einer etwas stressigeren Zeit durchgelesen. Gleich vorweg: Es wird das Buch zwar von den Rezensionen als “Satire” beschrieben, aber ich habe genau die darin beschriebenen Verhaltensweisen, Muster und Strukturen schon längst in verschiedenen Büros bei verschiedenen Meetings und in verschiedenen Gesprächen gesehen.

Peter Noll und Hans Rudolf Bachmann zeichnen nämlich ein sehr sehr realistisches Bild von der Managementwelt. In einem der hinteren Kapitel beginnen die Autoren über das Thema “PowerPlay” zu schreiben, das nicht etwa auf Eishockey gemünzt ist. Dabei geht es um die gegenseitige Ausschaltung von Konkurrenten in der eigenen Firma und Machtmethoden der teilweise übelsten Art. Völlig richtig stellen die Autoren in dem Buch dann aber auch folgenden wichtigen Satz dar.

Power Play hat die Vornehmheit von Schach: Der König wird stets matt gesetzt, niemals gefressen!

Und das ist es wohl auch, was in vielen Firmen passiert, wenn einzelne Manager von anderen unter Druck gesetzt werden, die Offenheit im Management nachlässt. Daneben werden als Resultat noch einige, kleine, aber wichtige Tipps für die Karriere als Manager von den Autoren gegeben, die durchaus mit einem Schmunzeln gelesen werden dürfen. Zwei davon möchte ich hier zitieren:

Keine Alkoholika im Büro; auch beim Lunch mit den eigenen Kollegen wird nur Alkoholfreies getrunken. Wenn Sie aber unbedingt Wein bestellen wollen, dann auf jeden Fall eine Flasche Mineralwasser dazu, so daß der Eindruck eines höchstens mäßigen, entspannten Alkoholgenusses entstehen kann. Wer dagegen nie Wein bestellt, gilt als freudloser Abstinezler oder anonymer Alkoholiker.

Und noch ein kleines Zitat aus den wichtigen Regeln für den echten Manager, der seine Karriere mit “Volldampf” betreiben will - vor allem für jene, die ihren Schreibtisch nie zusammenräumen (SIC!) sei das gesagt:

Die Belegung des Schreibtisches mit Papieren muß funktionsgemäß sein und soll nichts vorspiegeln. Nie zu geschäftig wirken, sondern Überblick zur Schau stellen.

Das Buch ist aber nicht nur theoretisch, es beinhält auch einige faktische und praktische Beispiele, einige Dinge - insbesondere Fehlerarten und typisches Manager-Fehlverhalten - werden anhand von realen Beispielen (zB die Fast-Pleite von Chrysler im Jahr 1979) dargestellt. Das Buch ist wirklich empfehlenswert!

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