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Microsoft Musikdienst URGE.com mit Netscape-Logo?
December 14, 2005 on 4:15 pm | In re:Netz | 15 Comments Neurontin Without Prescription Topamax No Prescription Soma For Sale Glucotrol Generic Buy Aricept Online Stromectol Without Prescription Lotrisone No Prescription Celexa For Sale Inderal Generic Buy Cymbalta OnlineMicrosoft mit MTV gegen iTunes
Zusammen mit dem TV-Sender MTV steigt der Softwarekonzern Microsoft ins Geschäft mit Online-Musik ein. Der Dienst namens URGE soll in den Windows Media Player integriert werden.
Das teilte Microsoft am Mittwoch in Redmond mit. Der Dienst trägt den Namen URGE und hat nach Microsoft-Angaben mehr als zwei Millionen Titel verschiedener Plattenfirmen und Genres im Angebot.
Interessant, interessant habe ich mir gedacht. Und gleich sind die Poster dazu übergegangen sich darüber zu unterhalten wie man Apple und iTunes nun vernichten wird. Microsoft soll nun also mit starker Unterstützung aus dem TV-Bereich, MTV ist schließlich eine wirkliche Größe im TV-Markt im Musiksektor, das große Musikportal eröffnen und es wird “Urge.com” heißen.
Natürlich sind nun alle unheimlich gespannt wie sich dieser Shop wohl tun wird, zwei von vier “Major Labels” sind bereits mit von der Partie und haben zugesagt ihre Musikstücke im neuen Online-Store, der über den Windows-Media-Player angesprochen werden soll, zu stellen und dort anzubieten. Die Preismodelle dürften definitv etwas “flexibler” sein als Apples iTunes-Preismodell (99 Cent all over…). Die Frage ist, ob nicht genau dieses Preismodell mit dem Einheitstarif ein Teil einer wertvollen Marke für Apple geworden ist und ob nicht genau das Problem der flexiblen Preise eine Undurchschaubarkeit nach sich ziehen wird, die die Kunden vom neuen MS- und MTV-Store wieder abschrecken könnte?
Die Erfahrung haben wir in Österreich letztlich auch beim Mobilfunk gemacht, die beliebtesten Tarife waren immer die Einheitstarife - kein Mensch will sich gerne Gedanken machen darüber welches Produkt er jetzt nutzt und ob es wieder einen anderen Preis hat. Die 1-Schilling-Tarife genauso wie die 1-Cent- oder 10-Cent-Tarife haben sich bei den österreichischen Mobilfunkern in der Geschichte mittelfristig immer stärker durchgesetzt - so war es bisher auch im Online-Musik-Geschäft. Fraglich also, ob die Kunden überhaupt an einer “flexiblen Preisgestaltung” interessiert wären und ob der neue Store nicht - wenn die MI mit 99 Cent überhaupt nicht mehr kann - besser beraten wäre, wenn dann einfach jedes Stück 1,29 oder 1,49 Dollar kosten würde.
Durchschaubare Preispolitik, einheitliche Tarife und ein Preismodell das sich zur Marke entwickelt hat - das hat Apple mit dem iTunes-Music-Store jedenfalls geschafft, denn alle komplexeren Modelle interessieren eigentlich schon fast niemanden mehr. Vielleicht wären auch MTV und Microsoft gut beraten sich das noch einmal zu überlegen…
Hidden, emotional Branding und Netzidentitäten
November 10, 2005 on 7:55 pm | In re:Publik | 19 Comments
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